„Web
2.0“ ist wahrlich nicht das schönste Wort, mit dem man einen Text beginnen
kann; naja, ich habe es gewagt. Seit zirka acht Jahren geistert dieses Wort
durch die Medien und sogar der hartnäckigste Verweigerer neuer Medien am
nördlichsten Zipfel des Waldviertels kann seine Existenz nicht leugnen. Dann
doch lieber „Social Web“ oder „Social Media“? Ja, „Social Web“ das klingt schön.
Nennen wir es „Social Web“. Da wir uns nun auf einen Namen geeinigt haben, wäre
es natürlich auch interessant zu wissen, welche Ideen man mit diesem Ausdruck
verbindet. Was ist nun passiert, als das Internet um eine zweite Version erweitert
wurde, als aus dem Web das „Social Web“ wurde. Meine Präferenz für diesen
Begriff rührt auch daher, weil er bereits Hinweise auf das Konzept des „Social
Webs“ gibt. Das Wort „Social“ stammt von dem lateinischen Wort socialis ab
und wie jeder Benutzer eines online-community-gestützten Lateinwörterbuchs
weiß, kann dieses Wort mit kameradschaftlich
übersetzt werden. Es geht also um ein userzentriertes Internet, dessen Inhalte
in gemeinschaftlicher Aktivität generiert werden. Aus den passiven Nutzern
werden also aktive Gestalter, die nicht nur selbstständig eigene multimediale
Inhalte erzeugen können, sondern diese auch gemeinsam, vernetzt mit anderen
Usern, erstellen, verändern, diskutieren können. Durch das enorme Wachstum
solcher social-web-basierter Dienste in den letzten Jahren (Youtube, Facebook,
Google+, etc.) stellt sich natürlich auch die Frage für den Pädagogen, wie man diese Dienste für den Unterricht nutzbar machen kann. Einige Vorschläge sollen
in diesem Blog dargestellt werden.
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